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Erlebnismuseum Perlmutter

Eintauchen. Entdecken Staunen!

 

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 10 - 17 Uhr
Besucheradresse: Graben 2, 08626 Adorf/Vogtl.

Weitere Informationen finden Sie auf der Museumswebsite: www.perlmuttermuseum.de

 

Der verborgene Schatz der Weißen Elster

Lassen Sie sich in die spannende Welt des Erlebnismuseums Perlmutter entführen. Eine eindrucksvolle Inszenierung sowie Medien- und Spielstationen lassen den Besuch zu einer Entdeckungsreise für Klein und Groß werden.

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Flussperlmuschel. Sie ist älter als die Dinosaurier aber vereinzelt immer noch in unseren Bächen zu finden. Die unscheinbare Flussperlmuschel leistet Großes, ob als Produzentin schillernder Perlen oder als lebendiger Wasserfilter. Erfahren Sie wie sie lebt, wie sie liebt und mit wem die winzigen Muschellarven auf Reisen gehen.

 

Foto: Andreas Matthes / KOCMOC Exhibitions

 

Das weiße Gold der Bäche

Im 14. Jahrhundert machten venezianische Schatzsucher eine Entdeckung, welche eine jahrhundertelange Tradition im Vogtland hervorbringen sollte: die Perlenfischerei.

Die Flussperlmuscheln in der Weißen Elster und ihren Nebenflüssen können Perlen tragen. Sie galten als so kostbar, dass die Perlen ab 1621 allein dem sächsischen Kurfürsten vorbehalten waren. Die Aufgaben des kurfürstlichen Perlenfischers waren streng geregelt, um den Erhalt der wertvollen Flussperlmuscheln zu sichern. Die Muscheln und sein Handwerk hütete er wie einen Schatz. Entdecken Sie die Geheimnisse der Perlenfischerei.

Durch Umweltverschmutzung und Eingriffe in ihren Lebensraum ist die Flussperlmuschel heute vom Aussterben bedroht. Diese faszinierende Art zu erhalten ist das Ziel eines überregionalen Schutzprojektes. In unserem Museum erfahren Sie, welche Maßnahmen getroffen werden und wie wichtig Natur- und Artenschutz auch für uns Menschen ist.

 

Foto: Andreas Matthes / KOCMOC Exhibitions

 

Glanzvolles Kunsthandwerk

Im 19. Jahrhundert war die Stadt Adorf das Zentrum der deutschen Perlmutterwarenherstellung. In Spitzenzeiten arbeiteten rund 1.000 Menschen in diesem Gewerbe. Aus Muschel- und Schneckenschalen aus aller Welt wurden verschiedenste Produkte hergestellt. Wenn man die modernen Ausstellungsräume betritt, wird schnell klar, warum diese Glanzstücke vergangener Epochen bis heute eine solche Faszination ausüben. Bestaunen Sie die schillernden Perlmutterschätze.

 

Foto: Archiv TVV / D. Rückschloss

 

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