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Kultur bewegt Land

Ehrenamtliches Engagent in ländlichen Räumen - darum ging es unter anderem auf der Konferenz "Kultur bewegt Land" in Würzburg, auf der 22 bundesweite Forschungsprojekte zu Kultur und Engagement vorgestellt wurden.

Auf Einladung der Organisatoren stellte Antje Goßler die Aktivitäten, Herangehensweisen und Erfahrungen in der Kultur- und Ehrenamtsarbeit in Adorf dar und leitete gemeinsam mit Dr. Andreas Kallert eine der Dialogrunden. 



Foto: Carsten Bunnemann (Offenblende.Agency)

Die Möglichmacherei regional im Betätigungsfeld zwischen Kultur und Ehrenamt ist ein sehr gutes Beispiel für die Arbeit vor Ort auf diesem Gebiet. Die Stadt war daher auch Praxispartner für eines der Forschungsprojekte. Langjährige Erfahrung und die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen zeigen übereinstimmend die wichtigsten Faktoren der Etablierung erfolgreicher Kultur- und Freiwilligenarbeit:

  • persönliche Ansprache der Menschen 
  • die Gewinnung weiterer "Mitmacher/-innen" gelingt besser, wenn bereits einzelne, sehr engagierte Menschen als Schlüsselpersonen im Boot sind 
  • aktive Unterstützung der Stadtspitze und politische Rückendeckung (z.B. bei der Schaffung von Begegnungsorten, Hilfen für Vereine, Wertschätzung von Kultur)

Dass es dabei auch intensiv um Finanzierungsfragen ging, versteht sich von selbst. Wunsch vieler Beteiligten war eine Herangehensweise der Kommunen, Kultur als "selbst auferlegte Pflichtaufgabe" zu sehen. Was das angeht, ist wohl überall Luft nach oben.