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Demografiewerkstatt Kommunen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat eine "Demografiewerkstatt Kommunen" ins Leben gerufen. Die Stadt Adorf/Vogtl. ist eine der neun Kommunen in Deutschland, die das BMFSFJ für dieses Modellprojekt ausgewählt hat.

Das Projekt "Demografiewerkstatt Kommunen" (DWK) wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Fernsehlotterie. Es wird unterstützt von den Kommunalen Spitzenverbänden. Weitere Projektpartner sind die Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. / Institut für Gerontologie an der TU Dortmund (wissenschaftliche Begleitung) und das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. (Geschäftsstelle DWK).
www.demografiewerkstatt-kommunen.de

05.10.2018

Der Parlamentarische Staatssekretär des BmFSFJ, Herr Stefan Zierke, besuchte Adorf um sich vor Ort über den Stand, Fortschritte, Gegebenheiten und Auswirkungen des Projektes DWK zu informieren. Es war ein sehr offenes Gespräch in kleinerem Kreis: gemeinsam mit Bürgermeister Rico Schmidt, Antje Goßler (als Hauptamtsleiterin verantwortlich für das Projekt), Herrn Andreas Kirner (Referatsleiter im BMFSFJ), dem DWK-Berater Herrn Dr. Klaus Zeitler sowie Frau Juliane Pfeil-Zabel (SPD-Abgeordnete des Sächsischen Landtages). Für die Fortführung des Programms schätzen wir diesen direkten Kontakt als sehr wichtig ein - solche Vor-Ort-Besuche von Verantwortlichen kann man nur begrüßen.

04.10.2018

Nach zweieinhalb Jahren war es Zeit für ein Zwischenresümee. Zu diesem Zweck fand am 02.10.2018 eine Halbzeitbilanz des Projektes statt. Zu einer größeren Arbeitsberatung waren neben dem zuständigen Referatsleiter des BMFSFJ, Herrn Andreas Kirner und dem Adorfer DWK-Berater, Herrn Dr. Klaus etliche bisher Beteiligte ins Rathaus gekommen. Vertreter des Stadtrates, der Zentralschule, der mobilen Jugendarbeit, Senioren, des Vereins Kleinstadtperspektiven und des Teams der Fronfeste berieten gemeinsam mit Bürgermeister Rico Schmidt und der Verwaltung über weitere Schwerpunkte, Ansätze, Hindernisse und bisherige Erkenntnisse verschiedener Veranstaltungen und Projekte. Schlagwörter sind hier z. B. mehr Einbindung und teilweise Verbesserung der Motivierung von Unternehmen, der Wertschätzung des Ehrenamtes, die kulturelle Entwicklung in Adorf und die Zusammenarbeit mit den anderen Kommunen des oberen Vogtlandes. Einig war man sich, dass eine konkrete Messbarkeit dieser Faktoren einerseits schwierig, auf der anderen Seite jedoch eine Nachhaltigkeit der positiven Entwicklung unbedingt nötig ist. Die Stadt befindet sich auf einem guten Weg, auch wenn nicht alles direkt gleich sichtbar ist. Mehr zu Erreichtem, bereits durchgeführten konkreten Teilprojekten und zum aktuellen Stand von im Moment laufenden Arbeiten in der Novemberausgabe des Stadtboten.